inselmut_logo.jpg (9067 Byte) Die Geschichte des INSELMUT:
Bei Baumann´s im Keller  - im Oktober 1994 - traf sich eine Handvoll wagemutiger Frauen und ein Mann zum allwöchentlichen Singen.

Als Chorleiterin hatte sich die im Taubertal niedergelassene Musikpädagogin und Pianistin Bärbel Mitsch-Ringwald bereit gefunden, den Aufbau mitzugestalten.

Mit dem stetigen Wachstum verbunden - der Chor hatte sich innerhalb eines halben Jahres schon verdoppelt (von 6 auf 12) wurde es räumlich dann doch etwas knapp. Kurzum - mit ein Grund wenn nicht der Hauptgrund - für die ARTIKUSS-Gründung war der Chor.
Als Private Gruppe ist es ungleich schwerer öffentliche Räume zu bekommen. Aber mit dem Verein im Hintergrund war es dann einfach leichter in die Hauptschule Lauda umzuziehen.

Seither probte der Chor INSELMUT (mehr zum Namen in einer Ergänzung von Markus) montags ab 20.15 Uhr  mit zeitweise über 40 begeisterten SängerInnen und Sängern.

Nach dem Weggang der Bärbel (sie übernahm die Musikschule in Hardheim) kam auf einen Aushang in der Musikhochschule in Würzburg die Julia (damals noch Kremer, heute Huber) als neue Chorleiterin ab Januar 1996 zum INSELMUT.

 

 

inselmut_julia99bk.jpg (12947 Byte) Julia Huber (Breuberg,1999)


Mit ihr durften wir zwei aussergewöhnliche Chor-Konzerte im Wölchinger Frankendom (1997,1999) bestreiten.  

Julia Huber (Chorleiterin, Flötistin und Sängerin u.a. im Süddeutschen Kammerchor) vermittelte einigen INSELMUTIGEN die Möglichkeit an verschiedenen grossen "CARMINA BURANA"-Aufführungen teilnehmen zu können (u.a. 1997 in Würzburg, Bad Kissingen, Karlstein, 1999 und 2008 in Bad Mergentheim, 2003 in Wertheim).
Neben einigen anderen Auftritten - wie alljährlich das OpenAir in Unterbalbach - lernten wir besonders schöne Stücke aus über sieben Jahrhunderten Chorliteratur bzw. - überlieferung kennen und lieben.

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Chor-Proben-Wochenenden im Schloss Weikersheim (1997,1998) und auf Burg Breuberg (1999) bleiben uns in bester Erinnerung.

Ausserdem organisierte uns die Julia regelmässige Stimmbildung (zuerst Anja Tschamler, später dann Johanna Klinger), den wir im Einzelunterricht nutzen können.

Dann hat die Julia 1998 ihren (Domkantor) Franz-Peter geheiratet und ist ihm nach Fulda gefolgt. 

Mit der Sommerpause 1999 hat sie die Chorleitung wieder an die Bärbel übertragen, die zwischenzeitlich wieder als Sängerin zum Inselmut kam. 

Ab August 1999 feilte wieder die erfahrene Musikpädagogin Bärbel (jetzt nur noch Mitsch) am INSELMUT. Auch mit ihr durften wir zwei schöne Chor-Wochenenden auf Burg Breuberg (2000,2001) erleben und uns ein ganzes Stück weiterentwickeln.

inselmut_baerbel01k.jpg (5673 Byte) Bärbel Mitsch (Breuberg,2001)

Wir sangen mit ihr beim 5-Jährigen von ARTIKUSS (Februar 2000), und sie erarbeitete mit uns die Jahres-Konzerte 2000  in der Kirche in Oberlauda und der Synagoge in Wenkheim (Juli 2000, auch auf CD). Ein Zusatzkonzert fand in der Kirche St. Martin in Königheim (Oktober 2000) statt.

Die Jahres-Konzerte 2001 bestritten wir im Schloss-Foyer Hardheim und im Rieneck-Saal Grünsfeld.  Außerdem sangen wir bei der AGIMA in Königshofen   und beim Gesangverein "Frohsinn" in Lauda im September 2001. 

In 2002 sang der INSELMUT beim 7.Geburtstag von ARTIKUSS in der Pfarrscheune Lauda (Sonntag, 17.März) und am 22. Juni beim Liederabend der "jungen Chöre" in Gamburg.

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Zur Sommerpause 2002 stand dann erneut ein Wechsel an.
Bärbel Mitsch hörte beruflich bedingt zu den Sommerferien 2002 auf - als Leiterin der Musikschule Hardheim wurde sie mit weiteren administrativen Aufgaben betraut, außerdem erkrankte ihre Mutter. Auch der Bärbel danken wir recht herzlich für ihren unermüdlichen Einsatz die Inselmutigen zu zähmen.


Stand November 2002:
Nach jeweils 2 Testproben mit Antonia Bott, Peter Schmidt und Rainer Marbach hat sich der INSELMUT für eine weitere Zusammenarbeit mit Rainer Marbach geeinigt. Die Entscheidung fiel nicht ganz leicht, da wir auch alle drei gerne genommen hätten. Die Proben beginnen seitdem um 20 Uhr.

Stand Februar 2003:
Der Chor arbeit eifrig und begeistert mit Rainer Marbach und sucht noch Sänger, vorallem Bässe, Tenöre  und Soprane...

Jahreskonzerte 2003: Samstag, 28.06., 20 Uhr, Christuskirche, Tauberbischofsheim und Sonntag, 29.06., 20 Uhr, Ehemalige Synagoge Wenkheim: "Sommarpsalm - Gesänge und Lieder ohne Grenzen", Leitung: Rainer Marbach
inselmut_rainer03k.jpg (4255 Byte) Rainer Marbach (Weikersheim,2003)

Stand Juli 2003: Unsere beiden Jahreskonzerte, diesmal in der Christuskirche TBB (auch auf CD) und in der Synagoge Wenkheim waren ein voller Erfolg, zugleich aber auch ein Abschied von Rainer Marbach.

Da er nach verlängertem Sabbatjahr wieder zurück an seine Kantorenstelle nach Rheinfelden an die Schweizer Grenze geht, mussten wir ihn schweren Herzens ziehen lassen.

Wir hatten zusammen mit ihm eine kurze, aber sehr intensive Zeit. Mit seinem Charme und Witz hatte er neben absoluter fachlicher Kompetenz eine neue Begeisterung im Chor entfacht und uns ein gutes Stück weiter gebracht.

Neben dem schönen Chorwochenende im Schloss Weikersheim und vielen anderen Begegnungen (Wandergruppe Pille Palle im Elbsandsteingebirge, gemeinsame Konzertbesuche, Markgräfler Vocalensemble, etc.) durften wir die beiden Konzerte mit ihm bestreiten.

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Nach der Sommerpause 2003 stand also erneut ein Wechsel in der Chorleitung an. Durch Zufall (oder Fügung) ergab sich dann in den Sommerferien der Kontakt zu Thilo Winter.
Der Kapellmeister und Dozent an der Würzburger Hochschule für Musik sagte sein Kommen für zwei Testproben mit dem INSELMUT an und ist seither unser neuer Chorleiter. Wiederum neue Ansätze und Schwerpunkte in der Probenarbeit zeigen uns, dass wir von den verschiedenen Dirigenten bisher  nur profitieren konnten.

Stand September 2003:
Die erste Probe nach den Ferien musste dann in dem alten Schulhaus in Lauda stattfinden, da die Grund- und Hauptschule wegen Erweiterung zur Ganztagesschule umgebaut wurde und unser Musikraum nicht mehr zur Verfügung stand. Gänzlich unglücklich mit der neuen Situation konnten wir dann auf Eigeninitiative innerhalb einer Woche ein zweites Mal umziehen, diesmal in die Turmbergschule (Grundschule) nach Königshofen. In einem schönen grossen Musikraum mit Klavier konnte dann die zweite Probe unter guten Bedingungen stattfinden.

Am 04.10.2003 hatten wir dann unseren ersten gemeinsamen Auftritt in Grünsfeld, wo wir an der Benefiz-Veranstaltung "Hospiz" teilnahmen.  

Stand Juli 2004: 
Nach intensiver Probenarbeit und dem schönen Probenwochenende auf Burg Rothenfels hatten wir unsere Jahreskonzerte aufgeführt. Im Casino der VS in Tauberbischofsheim, in der Friedenskirche in Lauda und in der ev. Kirche Nassig waren wir zu Gast und haben unser Programm mit Stücken aus dem 16./17.Jh., erweitert um moderne Werke bis hin zum Sprechgesang und Instrumentaleinlagen vorgestellt. 
So sehr wir auch in den Proben "getriezt" wurden, umso selbstbewusster durften wir dann in den Konzerten auftreten. 
Thilo Winter strahlte eine freudige Gelassenheit aus und gab uns immer die nötige Sicherheit. 

Thilo Winter, TBB, 2004 (2003-2016)

Stand November 2004: 
Und gleich nach der Sommerpause ging es auf das nächste Projekt zu:
Drei Konzerte am ersten Adventswochenende  zusammen mit dem Gesangverein Nassig und dem Kammerorchester Bad Mergentheim - Thema "Weihachtshistorie" von Heinrich Schütz. Es kam auf den Punkt; nach intensiven Proben, teils fuhren die Männer zu Sonderproben nach Nassig, teils kamen die Nassiger zu uns, einer Gesamtprobe der beiden Chöre in Nassig und zwei Proben mit dem Orchester in Königshofen, war es dann soweit. Die Generalprobe mit den Solisten und gleich der erste Auftritt in der Auferstehungskirche Nassig am Samstag, 27.November 2004. Es folgten die Konzerte in der Kirche Heilig Kreuz, Gerlachsheim, am Sonntag, 28. November um 17 Uhr und gleich anschliessend in der Schlosskirche Bad Mergentheim um 20 Uhr. Über 700 Besucher bei den 3 Konzerten, viel Lob und ein gutes Miteinander...  

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Stand März 2005: 
Nach kurzer Winterpause arbeiten wir am neuen Programm - unter dem Stichwort "Natur" finden sich einige romantische Stücke, aber auch Werke von Debussy und Ravel - an denen wir ganz schön zu knacken haben.
Zwischendurch sangen wir beim 10-Jährigen-Fest von Artikuss (So, 24.04., ab 14 Uhr) und zusammen mit den CHORyphäen aus Margetshöchheim bei einem gemeinsamen wunderschönen Konzert in der Kirche in Zell am Main (Fr, 08.07., 20 Uhr). 

Stand Januar 2006: 
Zwischenzeitlich hatten wir mal wieder eine Chor-Versammlung. Es wurden einige Ausschüsse gebildet und Aufgaben verteilt. Die Stimmung ist gut  und wir haben uns entschlossen dem Sängerbund Badisch Franken beizutreten - was mittlerweile auch geschehen ist. 
Das gemeinsame Konzert mit den CHORyphäen im Taubertal findet am 20.Januar 2006 in Königshofen in der St.Mauritius-Kirche statt. Unsere Jahreskonzerte führen wir in 2006 einmal am 08. April in der Kirche im Bildungshaus St.Michael in Tauberbischofsheim und das zweite am 09. April im Frankendom in Boxberg-Wölchingen durch. 

Stand Juli 2006: 
Die Konzerte im Januar und April waren ein voller Erfolg. Wir hatten ein sehr gutes Publikum und tolles Feedback. Natürlich wurde danach auch entsprechend gefeiert und man/frau konnte erleben, dass auch der Vergnügungsausschuss sich bestens einführte. 
Am 05. November vertreten wir die Sängergruppe 3 innerhalb des Sängerbundes bei einem geistlichen Konzert in der kath. Kirche St. Elisbeth in Wertheim-Bestenheid und am 19. November singen wir beim Liederabend des MGV Gerlachsheim. In Planung ist noch die Frankreich-Reise innerhalb der Städtepartnerschaft und evtl. auch eine Dresden-Fahrt...

Stand Dezember 2006: 
Nach einem arbeitsintensiven Probenwochenende, Sonder- und gemeinsamen Proben mit dem Nassiger Chor lieferten wir eine recht gute Vorstellung beim Jubiläumskonzert des Sängerbundes ab. Wenn auch Arvo Pärt manche Ohren im Publikum überstrapazierte, hat uns die Arbeit an der "hohen Kunst" doch viel Spass gemacht. Und mit einem Auszug aus der Oper "Tosca" und der brillierenden Silvia Böhm hatten wir alle wieder versöhnt. Der Liederabend in Gerlachsheim wurde bestens moderiert, verlief sehr harmonisch und wir bekamen viel Beifall und positive Ressonanz. Unser Chorjahr endete mit der schon obligatorischen Weihnachtsfeier im Lauerbach-Besen, wo uns Gudrun wieder mal kullinarisch verwöhnte.

Stand Februar 2007: 
Nachdem wir das 2. Halbjahr 2006 nur unregelmäßig proben konnten, proben wir seit Jahresbeginn wieder regelmässig und arbeiten auf die geplanten Konzerte im Juli 2007 zu (Wenkheim, Königshofen, Urphar). Für den 06.Oktober haben wir noch einen Liederabend in Distelhausen zugesagt. 

Stand März 2008: 
Nach den tollen Jahreskonzerten inklusiv Aufnahme einer CD, dem Liederabend in Distelhausen und dem Chorwochenende auf Rothenfels proben wir seit dem neuen Jahr neuerdings Dienstags in der Turmbergschule Königshofen. Umbaubedingt waren wir übergangsweise im Bürgersaal untergebracht. Nun arbeiten wir am neuen Jahresprogramm. Die Konzerte finden am 08. und 09. November in Unterbalbach und Wertheim statt.

Stand Dezember 2008:  
Die Konzerte in Unterbalbach und Wertheim waren ein voller Erfolg. Bereichert mit einer afrikanischen Trommel- und Tanzeinlage, Percussion-, Klavier- und Saxophonbegleitung wurde das Programm "Come in and stay a while" begeistert aufgenommen. Es findet eine Fortsetzung mit den Konzerten am 24. und 25. Januar 2009 in Wittighausen und Würzburg.

Stand Juni 2009:  
Der Chor INSELMUT feiert sein 15jähriges Jubiläum mit einem besonderen Ereignis. Ein StandRundG(es)ang durch Lauda. Die erste Station begann mit DidgeridooSounds und einführenden Chorstücken im Bahnhof, samt Publikum und weiteren Gästen zog man/frau in die Marienkapelle, wo geistliche Chorliteratur aufgeführt wurde. Den Abschluss bildete ein locker bes(ch)wingtes Konzert im Rathaussaal Lauda. Die ganze Aktion kam überaus gut an. Es folgten Konzerte mit den Choryphäen in Zell am Main und mit den Nassingers in Nassig.

Stand Dezember 2010:  
Nach Beteiligung am Konzert der Sängergruppe 3 im April in Königshofen stand im Dezember wieder ein Highlight auf dem Programm. Zusammen mit dem Nassiger Chor, einem Kammerorchester und Solisten führten wir u.a. das Weihnachtsoratorium von Camille Saint-Saens in den Kirchen von Nassig und Gerlachsheim auf.

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Stand Oktober 2011:  
Mit einem komplett neuen sakralen Programm führten wir drei anspruchsvolle Konzerte in den Kirchen Königshofen, Unterwittighausen und Schillingstadt auf und nahmen an einem fetzigen Liederabend in Seckach teil. Parallel dazu arbeiten wir an Aufnahmen. 

Stand November 2012:  
Im Mai haben wir unser neues weltliches Konzert "Frühlingslaunen" in Wittighausen, Wertheim und erstmals bei einer Matinee in Niederstetten gesungen. Im November folgte dann das geistliche Konzert der Sängergruppe 3 in Lauda. Den krönenden Abschluss von 2012 bildeten zwei ganz besondere Konzerte. Zusammen mit dem kath. Kirchenchor St. Bonifatius und der ev. Kantorei, beide aus TBB, haben wir die "Musikalischen Exequien" von Heinrich Schütz in Lauda und Tauberbischofsheim aufgeführt. Dabei waren auch weitere ProjektsängerInnen, sowie an der Orgel Christian Abelein und am Cello Edgar Tempel. 
Ausgezeichnet wurde das außergewöhnliche Projekt mit der Badischen Chorprämie 2012, die uns vom Badischen Chorverband (Präsident Offele) in Reilingen am 28.04.2013 überreicht wurde.
http://www.bcvonline.de/cms/iwebs/default.aspx?mmid=9941&smid=34346#125231

Stand August 2013:  
Große Ressonanz fand unser neues weltliches Programm "Klangwerke".  Hierfür wurden wieder einmal besondere Klangräume erschlossen. Die erste Aufführung fand am 14.07.2013 in den Räumen der VS Vereinigte Spezialmöbelfabriken in Tauberbischofsheim, die zweite Aufführung am 21.07.2013 in der neuen Produktionshalle der Firma LAUDA, Dr.R.WOBSER in Lauda statt. Die neue Produktionshalle wurde erstmalig und einmalig für das Publikum geöffnet und mit Chorklängen erfüllt, bevor die Einrichtung installiert wurde. Eine gelungene Symbiose eines innovativen Chors mit den beiden dynamischen Betrieben. Unter einem Dach begegneten sich für einen Konzertabend Kreativität, Produktivität und Dynamik von Betrieben, Komponisten und Chor.
Wiederum ausgezeichnet wurde dieses herausragende Ereignis mit der Badischen Chorprämie 2013, die uns vom Badischen Chorverband (Präsident Offele) in Baden-Baden am 27.04.2014 überreicht wurde.
http://www.bcvonline.de/cms/iwebs/default.aspx?mmid=9941&smid=34346#125820

Stand November 2014:  
Mit einem neuen geistlichen Programm ("O vos omnes"), das im Mai 2014 in den Kirchen von Oberlauda und Hochhausen aufgeführt wurde hatten wir uns an ein für uns und das Publikum nicht ganz einfaches aber um so schöneres Liedgut gewagt. Bedeutende Werke aus der Musikgeschichte von der Renaissance bis zu moderner zeitgenössischer Choliteratur wurden a capella gesungen. Einige INSELMUT-SängerInnen und -Instrumentalisten beteiligen sich zudem an der Firmung in der Bonifatius-Kirche in TBB am 28.06.2014. Dort wurde die "JazzMass" aufgeführt. Am 08.11.2014 sangen wir beim Liederabend vom Männergesangverein Grünsfeld. Außerdem bei den  INSELMUT-Geburtstagskindern Doris, Lothar und Hans zu ihren runden Geburstagen. 

Stand Oktober 2015: 
Mit zwei weltlichen Konzerten "Von Nebeldunst und Feuersbrunst" im Juni 2015 in Lauda und Wittighausen haben wir mal wieder neues Terrain betreten und uns u.a. an "Feuerreitern, Ungewittern und Sturmbeschwörungen" abgearbeitet. Mit dem Titel "Wofür sie besonders schwärmt, wenn es wieder aufgewärmt" haben wir dann im Oktober 2015 in Rothenburg ein sog. Best-of-Inselmut-Konzert gegeben.

Stand Februar 2016: 
Mit dem besonderen Konzert "Sternstunden" vor vollem Haus im Kursaal Bad Mergentheim im Februar 2016 müssen wir leider Abschied von unserem Chorleiter Thilo Winter nehmen. Er hat alle seine Chöre abgegeben und uns leider aus privaten Gründen verlassen. Für INSELMUT war es eine außergewöhnliche Arbeit und prägende Zeit in den letzten 13 Jahren. Thilo Winter hat den Chor enorm gesteigert, inspiriert und immer wieder zu neuen musikalischen Ufern geführt. Er hat damit einen nachhaltigen Stempel hinterlassen. Wir sind ihm sehr dankbar für die gemeinsame Zeit und wünschen ihm alles Gute für die Zukunft.   

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Stand Juni 2016: 
Nach kurzer Suche und Auswahl konnte mit Gerhard Polifka ein junger, sympathischer und hochmotivierter Chorleiter gefunden werden, der ab 31. Mai 2016 den INSELMUT nahtlos übernahm. 

Presseartikel zum Chorleiterwechsel. 

In den Proben wird großer Wert auf den richtigen Stimmsitz, den Zusammenklang und die richtige Aussprache gelegt. Das gründliche Einsingen und die ruhige Art des neuen Chorleiters kommen im Chor sehr gut an.

Ergänzend zu den wöchentlichen Proben hatten wir von 14. bis 16. Oktober 2016 das erste gemeinsame Chorwochenende auf dem Volkersberg zum intensiven Einstudieren des Repertoires und einem besseren Kennenlernen. 

Nach intensiver Probephase und einem gemeinsamen Chor-Wochenende hatten wir dann im November 2016 unsere ersten beiden Auftritte mit unserem neuen Chorleiter. Geistliche Konzerte mit dem Titel "Welt, gute Nacht" wurden mit barocker Gamben- und zeitgenössischer Akkordeon-Musik in der Kirche St. Martin in Gamburg und dem Frankendom Wölchingen aufgeführt, bestens präsentiert, gut besucht und allseits gelobt. Und auch für uns ein weiterer wichtiger Schritt.

Bleibt noch festzuhalten, dass wir im November 2016 unter Leitung von Sebastian Ferenz, der den verhinderten Gerhard Polifka vertrat, am Sängergruppenkonzert in Oberlauda teilnahmen und uns auch gut geschlagen haben. 

Stand Mai 2017:
Unser 2. Programm mit Gerhard Polfika widmete sich weltlicher Chormusik. Unter dem Titel "Tiere,Triebe,Leute,Liebe", mit deutschen, italienischen und englischen Madrigalen, a cappella gesungen, fanden vielbeachtete Aufführungen am 06.05.2017 in der Kulturkirche Unterschüpf und am 07.05.2017 im Gesellenhaus in Königshofen statt.

Stand Dezember 2017:
Im Herbst stand dann wieder ein Chor-Wochenende an und wir sangen bei einem musikalischen Abend beim Sängerbund in Mondfeld.


Gerhard Polifka (Mitte 2016 bis Mitte 2018)

Mit unseren sakralen Konzerten "O Magnum Mysterium" konnten wir ein weiteres Kapitel aufschlagen. Das "große Geheimnis" wurde gelüftet am 18.11.2017 in Werbach, am 19.11.2017 in Sindolsheim und am 02.12.2107 in Königshofen. In völlig unterschiedlicher Akustik und Optik durften wir selbst drei ganz besondere Konzerte erleben und dabei auch noch dem fulminanten Orgelspiel von Martin Sturm lauschen, der unsere Aufführungen mit Orgelimprovisationen umrahmte. 

Stand Juni 2018:
Mit dem weltlichen Programm "Aus alten Märchen winkt es hervor mit Zauberhand" haben wir ein eigens für die Gamburg konzipiertes Konzert am 10.06.2018 im dortigen historisch einzigartigen Rittersaal aufgeführt. A cappella Gesang aus der Romantik ergänzt durch das virtuose Duo Fervore wurde vom Publikum begeistert aufgenommen.

Mit einem Besuch in Höchstädt/Donau, der Heimat unseres Chorleiters, und einem gemeinsamen Konzert mit dem dortigen Kammercohr Calypso im IBL Lutzingen endet die nur 2jährige, aber sehr fruchtbare und intensive Zeit mit Gerhard Polifka. Er hat nach Schulmusik und Chorleitung nun noch das Studium zur Orchesterleitung erfolgreich abgeschlossen und wird als Musikdirektor nach Kaiserslautern berufen. Wir danken unserem Gerhard sehr herzlich für 4 besondere Konzertprogramme, der unermüdlichen Arbeit an den Stimmen und der Begegnung mit außergewöhnlichen Musikern.   

Stand Juli 2018:
Der Chor INSELMUT ist auf der Suche nach einer neuen Chorleitung und freut sich auf Bewerbungen. 
Pressartikel Chorleitersuche 2018
Aushang Chorleitersuche 2018

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INSELMUT in der Sängergruppe 3 / Gründung Projektchor
(Sängerbund Badisch Franken):
Von November 2012 bis November 2014 hatten wir den Vorsitz in der Sängergruppe 3 und damit auch das geistliche Konzert am 12.Oktober 2014 erfolgreich ausgerichtet. Als eine Neuerung hatten wir angestoßen einen Projektchor ins Leben zu rufen. Diese chorübergreifene Singgemeinschaft bietet die Möglichkeit 1 x im Monat verborgene Schätze aus bereits vorhandener sowie neuer Chorliteratur zu bearbeiten. Das Projekt soll den Gemeinschaftssinn und Blick über den Tellerrand fördern und auch eine Alternative zum Aussterben mancher Chöre bieten. Ab Januar 2014 wurde monatlich unter der Leitung von Thilo Winter geprobt und am Gruppenkonzert im Oktober 2014 die ersten Stücke aufgeführt. 

Die Krönung fand dann im 2. Projekt im November 2015 statt. 
Bei 2 Aufführungen einmal in Nassig und einmal von uns veranstaltet in Gerlachsheim wurden zusammen mit dem Projektchor aus Nassig und den Jagdhornbläsern aus Wertheim ein komplettes Jagdkonzert ("Aus Wald und Flur") mit großem Echo präsentiert.

Der Projektchor fand dann noch eine Fortsetzung: in der 3. Phase wurden ab September 2016 unter der Leitung von Torsten Roeder einige Stücke einstudiert und am weltlichen Konzert der Sängergruppe 3 im November 2016 in Oberlauda aufgeführt.

Ob es eine Fortsetzung des Projektchores gibt, ist derzeit noch ungewiss.
Möglicherweise kann er für das Gruppenkonzert der Sängergruppe in 2018 "wiederbelebt" werden.

Außerdem
Alljährlich findet ein Inselmut-Chor- Wochenende statt. 
So waren wir z.B. 1997, 1998 und 2003 im Schloss Weikersheim,  1999, 2000, 2001, 2006 und 2010  auf Burg Breuberg, wo wir auch für 2018 gebucht haben.
2004, 2005, 2007, 2009, 2013, 2015  und 2017 auf Burg Rothenfels.
2008 waren wir auf Burg Rechenberg, 2011 und 2012 in Rothenburg (Jugendherberge Rossmühle), 2014 und 2016 auf dem Volkersberg/Bad Brückenau. 

Zusätzlich veranstaltet ARTIKUSS regelmässig Workshops für Gesang (u.a. Georgischer Gesang, Alte Chormusik, Obertonsingen, Atem+Stimme, ... >siehe Workshop-Programm).

INSELMUT bietet seit Jahren auch Stimmbildung im Einzelunterricht an (20 Minuten, wöchentlich oder 2wöchentlich). 
Nach Anja Tschamler (Wegzug wegen Opernkarriere), Johanna Klinger (Wegzug wegen fester Stelle), Oliver Munique (Sep01-Sep02, Heirat) und Rainer Marbach (Sep02-Sep03, zurück zur Kantorenstelle) leitete von September 2003 bis 2016 Silvia Winter (Opernsängerin u.a. an der Oper in Frankfurt und Mannheim) die Stimmbildung (nach Vereinbarung). Zuletzt haben wir von Yoshie Kaneyasu die Kunst der Stimmbildung erfahren.

Es gäbe noch viel zu berichten, wenn nur mal jemand Zeit hätte was aufzusetzen... (Konzerttermine etc. s.a. bei Artikuss unter Aktuelle Termine bzw. Chronik).


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